Freitag, Dezember 09, 2011

09.12. Lebende Bauernhoftiere mitten in Manhattan

Jeden Morgen arbeite ich ein bisschen. Aber das macht nichts. Ich habe Beau als Unterhaltung neben mir und dank dem Jetlag bin ich ohnehin wach bevor jemand ueberhaupt in den Zug nach NYC steigt. Ab ca. 9 ist Leben im Haus und wir gehen mit Beau spazieren... Vorbei am Starbucks zum Hundepark mit dem wunderschoenen Blick auf Boyfriend. Und die Hunde, die hier rumrennen, haben keine Ahnung wie schoen sie es haben...

Beau lassen wir zu Hause und machen uns in Richtung Chelsea auf den Weg. Zuzana hat etwas entdeckt, dass sie mir unbedingt zeigen will - Chelsea Market!
Das ist ein Indoor Markt mit allen moeglichen coolen und schraegen Dingen zu kaufen. Wir laufen rum und entdecken so manch schrilles Geschenk, aber auch ausgefallenes Essen und sehr gute Sandwiches.
Auf dem Weg nach draussen und nach oben auf den Highline Park treffen wir auf lebende Tiere von einem Bauernhof. Mitten in Manhattan gibt es fuer Kinder einen Ort, an dem sie sehen koennen wie eine Kuh, ein Schaf, ein Schwein wirklich aussehen und riechen. Es gibt hier einfach nichts was es nicht gibt :)

Chelsea, SoHo und Greenwich Village sind einfach meine Lieblingsorte in Manhattan!

Donnerstag, Dezember 08, 2011

8.12. Ein langer Tag, ein superlustiger Abend

Irgendwie schaffe ich es vor Weihnachten immer nach New York City... Wenn ich nicht fliege und mir den Baum am Rockefeller Center anschaue, wird es nicht Weihnachten.

Also bin ich wieder auf dem Weg. Zuzana hat die paar Tage schon durchgeplant und holt mich vom Flughafen ab. Ich bekomme genau 20 min in ihrer Wohnung um mich fertig zu machen und schon sind wir auf dem Weg nach Jersey City zum Maedelsabend, nicht jedoch ohne an Boyfriend's Skyline vorbeizulaufen. Und noch immer bekomme ich Herzklopfen wenn ich sie sehe...

Auch das Restaurant bietet einen wunderschoenen Blick auf Manhattan und ich freu mich die Maedels alle mal wieder zu sehen. Gutes Essen, gute Musik und leckere Cocktails...

Und selbst das Heimkommen ist spannend. Beau - Zuzana und Jim's Hund - hat sich mit meiner Zahnbuerste vergnuegt und sie samt Schachtel auseinandergenommen, zerkaut und sicherlich ein paar Teile gegessen. :) Es geht nichts ueber eine ordentliche Zahnhygiene.

Freitag, Juni 03, 2011

1.4. Achtung, eine Eva rast durch!

Das ist mit Abstand der hektischste Aufenthalt, den ich in den USA bisher geniessen durfte.

1,5h Umsteigezeit in Newark, wenn man bedenkt, dass jeder einreisen und sein Gepaeck durch den Zoll tragen muss, war ganz schoen optimistisch von LH.
Geschafft habe ich es trotzdem. Aber nicht ohne meinen Rucksack auf Lebensmittel checken zu lassen und mit der Security Lady am internationalen Terminal zu streiten damit ich in der Reihe nach vorne darf und die Chance habe meinen Flieger zu kriegen.
Was wohl nicht extra gesagt werden muss, ist die wie immer atemberaubende Skyline von meinem boyfriend!!!
Auch wenn es nur fuer 2h war, allein dafuer hat es sich gelohnt

19.3. Blitzbesuch beim Boyfriend

Eigentlich will ich ja nach Costa Rica zu Sonni... siehe http://notesfromthebigcountry.blogspot.com
Der Flug war mit Zwischenstop in NYC, Bummer! :)
Also habe ich mich schon einen Tag frueher in den Flieger gesetzt und bin um 5 in den USA angekommen. Mein Rucksack war vollgepackt mit Duschgel fuer Zuzana und Rita. Nur gab es da ein kleines Problem: Das Gepaeck kam nicht an.
"Wir denken, dass es morgen mit derselben Maschine kommt."
-"Das kann ja wohl nicht wahr sein! Ich muss das Zeug hier loswerden und fliege morgen frueh um 6 weiter."
"Tja, dann geben Sie uns mal lieber gleich ihre Adresse in Costa Rica."
-"Adresse in Costa Rica??? Hab ich noch nicht. Und der Lonely Planet ist im Rucksack. Haben Sie Internet, dass ich mir ein Hotel suchen kann?"
"Nein, und sie muessen eine Adresse dort haben."
Zum Glueck erloest mich die Kollegin der supernetten Dame und sagt mir, dass der Rucksack schon in Muenchen liegengeblieben ist und um 7 ankommt. Sie denken, dass sie ihn heute noch bis gegen 1am bei Zuzana abliefern koennen.
Super, dann krieg ich am Ende ja doch noch 3h Schlaf bis ich wieder zum Flughafen muss.

Z holt mich ab und ist sehr verwundert, dass ich ausser einem kleinen Rucksack keinerlei Gepaeck habe. Das gab's noch nie!
Und das soll auch nicht so bleiben. Die 50$, die ich von LH bekommen habe, hauen wir gleich auf den Kopf. TJ Maxx ist einfach geil. Da kriegt man richtig was fuer sein Geld.
Vor lauter Shopping vergessen wir fast um kurz vor 9 mein Netbook abzuholen, das dann fertig installiert ist. Aber auch das klappt noch und wir koennen in aller Ruhe die Skyline betrachten und essen gehen.
Um 12 kommt mein Gepaeck. Jim schlaeft schon und auch noch, als ich um 4 das Haus wieder verlasse in Richtung Costa Rica. Das waren kurze aber ereignisreiche 12h in den USA... Bis in 2 Wochen. Da werden es 2h sein. :)

Montag, Dezember 13, 2010

12.12. Blitzeis

Soll das ein Zeichen sein? Als ich aufstehe, regnet es in Strömen. Durch den schon lange gefrorenen Boden allerdings, verwandelt sich der Regen am Boden sofort in Eis.
Sollte ich lieber hier bleiben und nicht losfahren?
Den ganzen Vormittag bin ich ohnehin damit beschäftigt, den Koffer so zu packen, dass genau 23kg drin sind und ich trotzdem nicht so viel Handgepäck habe, dass sich jemand beschweren kann. Das ist eine Herausforderung, die ich aber wie immer irgendwie hinkriege. Wie nur habe ich es bisher immer geschafft 2 Koffer zu füllen und vor Jahren auch noch mit je 32kg?
Maureen ist nebenan und macht fleißig Weihnachtsgeschenke. Sie näht Kissenbezüge für alle. Bei den Stoffmengen, die sie für die ganzen Quilts da hat, gibt es genügend Auswahl bei den Mustern.
Ihre Weihnachtsmusik kriege ich auch zu hören und es scheint, als ob es schon der Weihnachtstag ist.

Um 1 mach ich mich auf den Weg Richtung Cambridge. Ich will Oli noch treffen und mein Telefon von Julia zurückbekommen.
Auf dem Weg zum Cafe werden nicht nur unsere Schultern unter dem kleinen Schirm sondern auch unsere Schuhe ganz schön nass.

Am Flughafen mache ich zum ersten Mal aus nächster Nähe Bekanntschaft mit einem Body Scanner. Die sind auch nicht schlimmer als die normalen Detektoren, durch die man läuft.
Mit meinem ganzen Handgepäck kann ich zum Glück im Duty Free kaum noch was kaufen und der Buchladen scheint unendlich weit weg.
Obwohl der Flieger bis auf den letzten Platz besetzt ist und die Amerikaner ja die Könige im Mitnehmen von Handgepäck sind, gibt es bei mir in der Gegend noch genügend Platz und ich kann ohne Probleme alles verstauen und mich auf eine ruhige Nacht vorbereiten.

Dass die nächsten 6,5h eine 2-Jährige ein Dauer-Schrei-Konzert gibt, kann ich ja noch nicht ahnen.
Soviel zum Schlafen im Flieger.

Welcome back to Snowy Germany!

Samstag, Dezember 11, 2010

11.12. Weihnachtsdeko

Das mit dem lange Schlafen klappt trotz der Erkaeltung und des spaeten ins Bett gehen nicht und so bin ich um 9 schon wach und auf.
Maureen sitzt an der Naehmaschine und macht einen Quilt. Wow. Das wuerde auch gern mal schaffen.

Nach einer sehr inspirierenden Unterhaltung mit George gehe ich zu Deb und David. Ja, ich gehe! Man braucht in Goffstown nicht unbedingt ein Auto.
Penny, ihr Koenigspudel beschnuppert mich eine halbe Ewigkeit und kann nicht genug kriegen. Codey und Becall haben mich noch schoen angeschlabbert, bevor ich los bin, so dass sich das auch lohnt. :)
Deb und David freuen sich. Der Keller ist renoviert und endlich kann David dort TV schauen.
Nach dem Mittagessen dekorieren wir 4 Tannenkraenze mit Schleifen und Kugeln und haengen sie in die Fenster. Das ist wohl die typischste amerikanische Weihnachtsdeko. Schade, dass wir die Kraenze hauptsaechlich fuer Adventskraenze benutzen.

Wieder zurueck bei Maureen und George ist der Rest des Tages mit Videos und Hunde streicheln schon vorprogrammiert.

10.12. Cambridge

Nachdem der gestrige Tag eher ruhig war, kann ich heute nach dem letzten Shopping Trip - keiner will mehr in mein Zimmer!!! - einen Ausflug nach Cambridge machen.

Auf dem Weg dorthin geh ich noch schnell in die Rockingham Mall, um die Battery fuer Deepak's Laptop zu kaufen und habe eine nette Unterhaltung, Herr Lustig und ich.
Dass ich im Christmas Tree Shop auch noch etwas kaufe, obwohl mein Koffer schon ueberquillt, ist selbstverstaendlich.
Selbst im Harvard Coop sehe ich noch ein paar tolle Dinge, die ich aber lieber nur mit dem Telefon festhalte. Buecher kann man schliesslich auch online bestellen. :)

Als Julia kommt, bleibt nur noch Zeit fuer ein schnelles Essen - Mexican Fast Food. Der Run zum Konzertsaal trainiert alles wieder ab.
Edgar und seine Kommilitonen geben ein Konzert: Hydra - The sound space experience.
Contemporary Music. Nicht fuer jedes Ohr geeignet, aber definitiv besser als erwartet. Aus Edgar's Piece und auch aus dem seines Professors kann ich Geschichten machen. Bei Edgar liege ich mit meiner Story sogar genau da, wo er sie auch sieht. Trotzdem glaube ich noch nicht, dass sich diese Art der Musik in der naechsten Zeit durchsetzen wird. Es sieht schon witzig aus, wenn in einem Saal, in dem an den Waenden die Namen Beethoven, Haendel, Weber, Mendelssohn, Mozart,... haengen, nur Speaker aufgestellt sind, aus denen manchmal mehr und manchmal weniger erklaerbare Toene und Geraeusche kommen.

Edgar freut sich, dass wir da sind und nach dem Konzert gehen wir schnell bei der Reception vorbei, bevor wir uns gemeinsam mit ein paar anderen Freunden in eine Bar aufmachen.
Die grosse Frage des Abens ist: Wieviele Kontinente gibt es? Die Latin-Amerikanos sagen 5, die Westerners und Amis sind fuer 7. Grosse Diskussionen sind also vorprogrammiert. :)

Um halb 2 machen wir uns auf den Weg und Punkt 3 Uhr bin ich zu Hause in NH. Die Hunde bellen nicht mehr! Das heisst wohl, ich bin in die Familie integriert. :)