Das Wort Jetlag ist meinem Koerper mittlerweile nicht mehr gelaeufig. Ich habe bis 8 geschlafen wie ein Baby obwohl es hier saukalt ist und die amerikanischen Haeuser alle keinen Energiepass haben duerfen. :) Zum Glueck hat Maureen mir die superweiche Kuschelbettwaesche gegeben. Da will ich gar nicht aufstehen.
George ist schon seit 7:30 unterwegs zu einem wichtigen Kundentermin und Maureen faehrt um halb neun zu ihren Enkeln. Ich geniesse einen Tag in Boston mit ein wenig Spazieren, A capella und Shoppen.
Das Wetter ist traumhaft sonnig, wenn auch windig.
Habe ich schon einmal erwaehnt, dass ich gerne in einer amerikanischen Uni-A Capella Gruppe singen wuerde? Beim A capella Competition treten unterschiedliche Bostoner Unis gegeneinander an. Eine Jury habe ich allerdings noch nicht entdeckt. Vielleicht haben die sich verlaufen. Ich musste 5 Leute fragen, wo gesungen wird. Leider scheint das Marketing nicht so gut zu funktionieren wie die Stimmen der Saengerinnen und Saenger. Es gibt nur wenige Zuschauer was der Qualitaet aber keinen Abbruch tut.
Als die Harvard-Radcliffe Veritones endlich kommen, kriegt mein Saengerfreund Stephan einen Anruf, damit er hoeren kann, welche Konkurrenz hier auf ihn wartet. Ich hoffe, ich habe ihn bei keinen wichtigen Sachen gestoert. :)
Gegen fuenf mache ich mich auf den Weg nach Connecticut zu meiner Gastfamilie. Dank der schlechten Beschriftungen der groesseren Highways ende ich auf der I 95 und fahre somit ueber Providence nach New Haven. Auch ok, weil ich mal wieder in Groton vorbei komme.
Julia ist schon fast auf der Couch eingeschlafen, als ich ankomme, aber sie freut sich riesig, genauso wie Anne und Ralph.
Fuehlt sich an wie immer. Ich bin daheim. :)
Mein erster TravelBlog... Bruder von http://notesfromanothercountry.blogspot.com und http://travelbugeva.blogspot.com
Montag, Oktober 19, 2009
16. Oktober: Ich hab's mir verdient
Was fuer ein langer Tag...
Gut, dass die USA mir immer so viel Energie geben, dass es mir nichts ausmacht, nach 22h immer noch wach und nun endlich auf dem Weg von Boston nach Goffstown zu sein.
Zu meiner Ueberraschung hat alles wunderbar geklappt. Der Flieger war puenktlich, Immigration ist dank meiner haeufigen Besuche ja schon lange kein Thema mehr und auch das Gepaeck ist schon da.
Maureen und George erwarten mich und die beiden Hunde begruessen mich ueberschwenglich wie immer. Schon bin ich mit Hundesabber ueberzogen und muss schnell meine Klamotten in Sicherheit bringen.
Happy to be back!!!
Gut, dass die USA mir immer so viel Energie geben, dass es mir nichts ausmacht, nach 22h immer noch wach und nun endlich auf dem Weg von Boston nach Goffstown zu sein.
Zu meiner Ueberraschung hat alles wunderbar geklappt. Der Flieger war puenktlich, Immigration ist dank meiner haeufigen Besuche ja schon lange kein Thema mehr und auch das Gepaeck ist schon da.
Maureen und George erwarten mich und die beiden Hunde begruessen mich ueberschwenglich wie immer. Schon bin ich mit Hundesabber ueberzogen und muss schnell meine Klamotten in Sicherheit bringen.
Happy to be back!!!
20. April: Shopping once again
Julia hat den ganzen Tag Uni, also muss ich wohl oder uebel mal wieder eine Runde shoppen.
Der Christmas Tree Shop ist aber auch einfach zu cool und vor allem billiger als der American Heritage Laden neben meiner Wohnung.
Ich denke, das Foto spricht Baende... Guckst du!
Der Rueckflug - Kurze Bestandsaufnahme: Ich war 3,5 Tage hier und stehe jetzt beim Check-in mit 2 superschweren Riesenkoffern, die von George genuesslich als Panzer bezeichnet werden.
Zu meiner Verteidigung: Der groessere Koffer ist komplett voll mit Julia's Winterklamotten und anderen Dingen, die ich schonmal mit heim nehmen kann. Danke an den Erfinder der Vacuum-Seal Bags!!!
Das kann ich allerdings dem unfreundlichen Lufthansa-Kollegen am Counter nicht sagen. Der macht seinen Job so gut, dass er mir das bisschen Uebergewicht sofort anrechnen will. Mir bleibt also nichts anderes uebrig, als den Koffer zu oeffnen und was rauszunehmen. Hier kommt das Problem: 3 Vacuum Seal Bags und ein paar Schuhe. Was nehm ich jetzt da raus? Die Schuhe sind zu leicht und die Plastiktueten kann ich auch nicht oeffnen. Eine Tuete raus und in die Handgepaecktasche (Julia, gib's zu, du hast mir die Harvard Tasche nur geschenkt, weil du das schon gewusst hast :) )
Der Kollege ist ja aber nicht dumm. Er laesst mich das Handgepaeck nun auch auf die Waage stellen und ich bin ein paar Gramm ueber dem Limit. Kein Thema... Dann ziehe ich eben meine Jacke gleich an. Aetsch!!! Ausgetrickst!
Dass ich schon mal wieder zu spaet losfliege, will ich lieber nicht erwaehnen. Laenger in den USA zu bleiben, war ja fuer mich noch nie ein Problem und dank des Direktflugs verpasse ich ja auch keinen Anschlussgflug! Bis zum naechsten Mal.
Der Christmas Tree Shop ist aber auch einfach zu cool und vor allem billiger als der American Heritage Laden neben meiner Wohnung.
Ich denke, das Foto spricht Baende... Guckst du!
Der Rueckflug - Kurze Bestandsaufnahme: Ich war 3,5 Tage hier und stehe jetzt beim Check-in mit 2 superschweren Riesenkoffern, die von George genuesslich als Panzer bezeichnet werden.
Zu meiner Verteidigung: Der groessere Koffer ist komplett voll mit Julia's Winterklamotten und anderen Dingen, die ich schonmal mit heim nehmen kann. Danke an den Erfinder der Vacuum-Seal Bags!!!
Das kann ich allerdings dem unfreundlichen Lufthansa-Kollegen am Counter nicht sagen. Der macht seinen Job so gut, dass er mir das bisschen Uebergewicht sofort anrechnen will. Mir bleibt also nichts anderes uebrig, als den Koffer zu oeffnen und was rauszunehmen. Hier kommt das Problem: 3 Vacuum Seal Bags und ein paar Schuhe. Was nehm ich jetzt da raus? Die Schuhe sind zu leicht und die Plastiktueten kann ich auch nicht oeffnen. Eine Tuete raus und in die Handgepaecktasche (Julia, gib's zu, du hast mir die Harvard Tasche nur geschenkt, weil du das schon gewusst hast :) )
Der Kollege ist ja aber nicht dumm. Er laesst mich das Handgepaeck nun auch auf die Waage stellen und ich bin ein paar Gramm ueber dem Limit. Kein Thema... Dann ziehe ich eben meine Jacke gleich an. Aetsch!!! Ausgetrickst!
Dass ich schon mal wieder zu spaet losfliege, will ich lieber nicht erwaehnen. Laenger in den USA zu bleiben, war ja fuer mich noch nie ein Problem und dank des Direktflugs verpasse ich ja auch keinen Anschlussgflug! Bis zum naechsten Mal.
19. April: Hangover
Aufwachen bei Meeresrauschen ist mit das Beste, was man haben kann. Mit das Schlechteste ist allerdings ein bloeder Kopf vom Bier der Nacht davor.
Ich bin wie immer die Letzte. Alle anderen scheinen entweder den Alkohol besser zu vertragen oder aber mehr gewoehnt zu sein. Quatsch. So schlimm war es bei mir nicht, aber immerhin schlafe ich nicht nur jede Nacht in einem anderen Bett zur Zeit sondern muss jede Minute zum Schlafen nutzen, um meinem Koerper den Jetlag zu erleichtern.
Ein morgentlicher Spaziergang am Meer, am Morgen nach der Hochzeit und das noch gemeinsam mit den Hochzeitgaesten... Besser kann es doch nicht sein, oder?
Nach dem Spitzenfruehstueck mache ich mich auf den Weg nach New Hampshire und ueberrasche Maureen, George und die Hunde.
Immer wieder schoen!
Zurueck in Cambridge komme ich gerade richtig zum Sing-Sit-in auf dem Gang vor Julia's Dormroom gemeinsam mit ein paar Mitbewohnern. Da will man doch gleich wieder studieren, so lustig wie das ist.
Ich bin wie immer die Letzte. Alle anderen scheinen entweder den Alkohol besser zu vertragen oder aber mehr gewoehnt zu sein. Quatsch. So schlimm war es bei mir nicht, aber immerhin schlafe ich nicht nur jede Nacht in einem anderen Bett zur Zeit sondern muss jede Minute zum Schlafen nutzen, um meinem Koerper den Jetlag zu erleichtern.
Ein morgentlicher Spaziergang am Meer, am Morgen nach der Hochzeit und das noch gemeinsam mit den Hochzeitgaesten... Besser kann es doch nicht sein, oder?
Nach dem Spitzenfruehstueck mache ich mich auf den Weg nach New Hampshire und ueberrasche Maureen, George und die Hunde.
Immer wieder schoen!
Zurueck in Cambridge komme ich gerade richtig zum Sing-Sit-in auf dem Gang vor Julia's Dormroom gemeinsam mit ein paar Mitbewohnern. Da will man doch gleich wieder studieren, so lustig wie das ist.
Samstag, Mai 02, 2009
18. April: The Wedding
Um 8 bin ich schon im Auto - nicht dass es noch abgeschleppt wird, was ja auch ab und zu mal passiert, oder Julchen? - und nach einem Pitstop bei Starbucks bin ich auf der Straße.
Die Directions sind leider daheim, aber im Maine Welcome Center hilft mir eine nette Dame und so komme ich unverspätet auf Cape Elizabeth an.
James begrüßt mich schon im Eingang und bis ich mich versehe, bin ich in Zuzana's Zimmer mit den Bridesmaids und schau der Stylistin dabei zu, wie sie zuerst die Braut und dann Marcella und Rita frisiert und schminkt.
Das Kleid ist wunderschön und um halb 2 machen wir uns auf, um direkt am Leuchtturm Fotos zu machen.
Und hier kommt mein Auto ins Spiel! Der PT Cruiser ist das coolste Auto der Hochzeitsgesellschaft und so wird es kurzerhand zum Brautauto umfunktioniert und sogar abgelichtet. STOLZ!!!
Die Trauung ist um 4:30 und genau so, wie man es sich im Fernsehen vorstellt. Weiße Stühle in Reihen, in Richtung mehr aufgestellt! Zuerst laufen die Groomsmen und der Groom ein, dann die Bridesmaids und am Ende Zuzana mit Hund Jake, der sie zum Altar führt. All das zur Musik von den Plain White T's: 1,2,3,4.
In 6,5min ist der ganze Spuk vorbei. 2mal I do, 2 Vows, 1 Kuss und schon stehen wir beim Cocktailempfang. Und sogar die Sonne ist noch rausgekommen.
Wer sitzt da unter Zuzana's Rock??? Marcella repariert die Schleppe. Wirklich?
"Ich stelle vor, zum ersten Mal: Mr. und Mrs. James Crangle" Wo ist der Name der Frau? Das habe ich noch nie verstanden und werde es wohl auch nie.
Die Dekoration ist wunderschoen. Zuzana weiss, wie's geht und auch ihre Chefin, die zu spaet zur Trauung aber rechtzeitig zum Essen kommt, ist meiner Meinung.
Ein wunderschoenen erster Tanz des Brautpaares und ein paar gewuenschte Songs spaeter steht das Essen auf dem Tisch... Hmmm, lecker!
Lisa, die sich ein ganz besonderes Lied gewuenscht hat, singt ihrem Mann eine Ode und wir brechen ab vor Lachen.
Tanzen wir zum Motto des Abends und wir hoeren lange, lange, lange nicht auf.
Wer hat wohl die Hand oben beim Kuchen anschneiden? Zuzana!!!
Das haben wir nicht anders erwartet, girl!
Schon mal was von einem Schauspieler gehoert, der ein Hotelzimmer vermuellt? Ich glaube, das sind wir gegen spaeter in der Nacht noch. Weitere Erinnerungen gibt es nicht mehr. Vielleicht besser so. :)
Die Directions sind leider daheim, aber im Maine Welcome Center hilft mir eine nette Dame und so komme ich unverspätet auf Cape Elizabeth an.
James begrüßt mich schon im Eingang und bis ich mich versehe, bin ich in Zuzana's Zimmer mit den Bridesmaids und schau der Stylistin dabei zu, wie sie zuerst die Braut und dann Marcella und Rita frisiert und schminkt.
Das Kleid ist wunderschön und um halb 2 machen wir uns auf, um direkt am Leuchtturm Fotos zu machen.
Und hier kommt mein Auto ins Spiel! Der PT Cruiser ist das coolste Auto der Hochzeitsgesellschaft und so wird es kurzerhand zum Brautauto umfunktioniert und sogar abgelichtet. STOLZ!!!
Die Trauung ist um 4:30 und genau so, wie man es sich im Fernsehen vorstellt. Weiße Stühle in Reihen, in Richtung mehr aufgestellt! Zuerst laufen die Groomsmen und der Groom ein, dann die Bridesmaids und am Ende Zuzana mit Hund Jake, der sie zum Altar führt. All das zur Musik von den Plain White T's: 1,2,3,4.
In 6,5min ist der ganze Spuk vorbei. 2mal I do, 2 Vows, 1 Kuss und schon stehen wir beim Cocktailempfang. Und sogar die Sonne ist noch rausgekommen.
Wer sitzt da unter Zuzana's Rock??? Marcella repariert die Schleppe. Wirklich?
"Ich stelle vor, zum ersten Mal: Mr. und Mrs. James Crangle" Wo ist der Name der Frau? Das habe ich noch nie verstanden und werde es wohl auch nie.
Die Dekoration ist wunderschoen. Zuzana weiss, wie's geht und auch ihre Chefin, die zu spaet zur Trauung aber rechtzeitig zum Essen kommt, ist meiner Meinung.
Ein wunderschoenen erster Tanz des Brautpaares und ein paar gewuenschte Songs spaeter steht das Essen auf dem Tisch... Hmmm, lecker!
Lisa, die sich ein ganz besonderes Lied gewuenscht hat, singt ihrem Mann eine Ode und wir brechen ab vor Lachen.
Tanzen wir zum Motto des Abends und wir hoeren lange, lange, lange nicht auf.
Wer hat wohl die Hand oben beim Kuchen anschneiden? Zuzana!!!
Das haben wir nicht anders erwartet, girl!
Schon mal was von einem Schauspieler gehoert, der ein Hotelzimmer vermuellt? Ich glaube, das sind wir gegen spaeter in der Nacht noch. Weitere Erinnerungen gibt es nicht mehr. Vielleicht besser so. :)
17. April: Shopping satt!
Von Jetlag keine Spur. Bis um 9 habe ich es im Bett ausgehalten und konnte sogar schlafen.
Nach dem garantiert zuckerfreien Müsli - kleiner Insider :) - machen wir uns in Richtung Boston auf zum Shopping. Mitten in unserem Kaufrausch im TJ Maxx ist plötzlich der Strom weg und es kommt ein wenig Panik auf, zumindest bei mir.
Bevor ich aber Julia finden kann, ist das Licht schon wieder an und weiter geht's mit den Klamotten.
Bei welcher Firma habe ich denn jetzt nochmal den Mietwagen bestellt? Hmm, ohne den Voucher irren wir erst mal durch Cambridge und klappern alle Stationen ab, die in der Nähe des Harvard Sq sind. Keine hat eine Reservierung für mich. Im Charles Hotel machen wir uns kurzerhand zu Hotelgästen und checken meine Emails, damit wir wissen, wo wir hin müssen. Natürlich ist es die eine Mietstation am Ende von Cambridge. Soviel zum Thema Zeit sparen und nicht am Flughafen mieten.
Um 5 stehen wir überglücklich im richtigen Büro - OHNE Führerschein! Der ist nämlich im deutschen Geldbeutel im Dorm. Also schnell zurück. Um 6 macht das Büro zu.
10 vor 6 sind wir dank Taxi und Bus wieder beim netten Budget Mann und er preist mir einen Chevi an Stelle eines PT Cruisers an. Nein danke. Da nehme ich doch das Fun Car - noch unwissend, wie wichtig das noch wird.
Weil ich schon so müde bin, mache ich mich nicht mehr in Richtung Maine auf, sondern beschließe, lieber früher aufzustehen und morgens zu fahren.
Also haben wir noch Zeit für eine Manküre. Das denken allerdings nicht nur wir, sondern wohl jeder. Die meisten Nail Places sind packed und wir finden gerade noch so 2 Plätze.
Wenn wir gewusst hätten, wie schwer es wird, bei Julia's Dorm einen Parkplatz zu finden, hätten wir das Auto stehen lassen. Im Obama-Land, der Harvard Law School, ist um 8 ein A Capella Konzert von "Law of Justice". 10 nach 8 kreisen wir immer noch mit dem Cruise und Julia geht schon mal rein. Ich trickse einen Jeep aus und stehle ihm den einzigen freigewordenen Parkplatz der letzten halben Stunde. Ätsch!
Das Konzert ist super. Viele eigene Kompositionen. Eine davon ist auf Youtube, leider noch in der Übungsversion, was man auch hört. Witzig ist es trotzdem: http://www.youtube.com/watch?v=gFXZJyVu_1c
Ein noch geöffnetes und nicht überfülltes Restaurant nach dem Konzert zu finden, gestaltet sich im sonst so lebendigen Cambridge als schwierig, aber beim Inder kriegen wir noch scharfes Essen. Mmmmh, lecker!
Nach dem garantiert zuckerfreien Müsli - kleiner Insider :) - machen wir uns in Richtung Boston auf zum Shopping. Mitten in unserem Kaufrausch im TJ Maxx ist plötzlich der Strom weg und es kommt ein wenig Panik auf, zumindest bei mir.
Bevor ich aber Julia finden kann, ist das Licht schon wieder an und weiter geht's mit den Klamotten.
Bei welcher Firma habe ich denn jetzt nochmal den Mietwagen bestellt? Hmm, ohne den Voucher irren wir erst mal durch Cambridge und klappern alle Stationen ab, die in der Nähe des Harvard Sq sind. Keine hat eine Reservierung für mich. Im Charles Hotel machen wir uns kurzerhand zu Hotelgästen und checken meine Emails, damit wir wissen, wo wir hin müssen. Natürlich ist es die eine Mietstation am Ende von Cambridge. Soviel zum Thema Zeit sparen und nicht am Flughafen mieten.
Um 5 stehen wir überglücklich im richtigen Büro - OHNE Führerschein! Der ist nämlich im deutschen Geldbeutel im Dorm. Also schnell zurück. Um 6 macht das Büro zu.
10 vor 6 sind wir dank Taxi und Bus wieder beim netten Budget Mann und er preist mir einen Chevi an Stelle eines PT Cruisers an. Nein danke. Da nehme ich doch das Fun Car - noch unwissend, wie wichtig das noch wird.
Weil ich schon so müde bin, mache ich mich nicht mehr in Richtung Maine auf, sondern beschließe, lieber früher aufzustehen und morgens zu fahren.
Also haben wir noch Zeit für eine Manküre. Das denken allerdings nicht nur wir, sondern wohl jeder. Die meisten Nail Places sind packed und wir finden gerade noch so 2 Plätze.
Wenn wir gewusst hätten, wie schwer es wird, bei Julia's Dorm einen Parkplatz zu finden, hätten wir das Auto stehen lassen. Im Obama-Land, der Harvard Law School, ist um 8 ein A Capella Konzert von "Law of Justice". 10 nach 8 kreisen wir immer noch mit dem Cruise und Julia geht schon mal rein. Ich trickse einen Jeep aus und stehle ihm den einzigen freigewordenen Parkplatz der letzten halben Stunde. Ätsch!
Das Konzert ist super. Viele eigene Kompositionen. Eine davon ist auf Youtube, leider noch in der Übungsversion, was man auch hört. Witzig ist es trotzdem: http://www.youtube.com/watch?v=gFXZJyVu_1c
Ein noch geöffnetes und nicht überfülltes Restaurant nach dem Konzert zu finden, gestaltet sich im sonst so lebendigen Cambridge als schwierig, aber beim Inder kriegen wir noch scharfes Essen. Mmmmh, lecker!
16. April: Oops I did it again!
Zurück in den USA, nach nur 73 Tagen, oder aber ein wenig mehr als 10 Wochen. Da hätte ich noch nicht mal einen neuen Stempel in meinem Pass gebraucht. :)
Der Start war ein wenig holprig, zuerst musste noch eine ganze Menge Arbeit erledigt werden, bevor ich mich um 16 Uhr in den vollbesetzten Flieger in Richtung Boston begeben konnte.
Und da kommt schon der erste Schock. Letzte Reihe Gang - noch kein Problem. Das Problem ist eher mein Bodybuilder-Nebensitzer. Seine Schultern brauchen je ca. 1/3 von den Sitzen seiner Nachbarn, also mir und dem Rastamann auf der anderen Seite.
Und zu allem Überfluss kommt auch noch ein weiterer Mann hinzu, der diesen Platz ebenfalls als seinen beansprucht. Da brauche ich mich doch gar nicht erst hinzusetzen.
Zum Glück haben die Purser (was für ein tolles neues Wort aus der Luftfahrtbranche) Erbarmen mit uns allen und setzen die beiden Herren in die Business Class, was für Rastamann und mich einen freien Platz zwischen uns und somit mehr Beinfreiheit bedeutet.
Der Flug ist ruhig und wir landen sogar 45min zu früh. Immigration geht schnell. Schließlich kennen sie mich ja schon :) und auch das Gepäck ist ruckzuck da.
BACK IN BOSTON!!!
Mit der SilverLine ist es überhaupt kein Problem in die rote Linie an den Harvard Sq umzusteigen und es ist, als ob ich erst vor ein paar Wochen hier gewesen bin.
Im Dorm erkennt mich Tsione daran, dass ich auch im Schlafanzug in der Küche war bei meinem letzten Besuch. Na, das ist doch schon was!
Der Start war ein wenig holprig, zuerst musste noch eine ganze Menge Arbeit erledigt werden, bevor ich mich um 16 Uhr in den vollbesetzten Flieger in Richtung Boston begeben konnte.
Und da kommt schon der erste Schock. Letzte Reihe Gang - noch kein Problem. Das Problem ist eher mein Bodybuilder-Nebensitzer. Seine Schultern brauchen je ca. 1/3 von den Sitzen seiner Nachbarn, also mir und dem Rastamann auf der anderen Seite.
Und zu allem Überfluss kommt auch noch ein weiterer Mann hinzu, der diesen Platz ebenfalls als seinen beansprucht. Da brauche ich mich doch gar nicht erst hinzusetzen.
Zum Glück haben die Purser (was für ein tolles neues Wort aus der Luftfahrtbranche) Erbarmen mit uns allen und setzen die beiden Herren in die Business Class, was für Rastamann und mich einen freien Platz zwischen uns und somit mehr Beinfreiheit bedeutet.
Der Flug ist ruhig und wir landen sogar 45min zu früh. Immigration geht schnell. Schließlich kennen sie mich ja schon :) und auch das Gepäck ist ruckzuck da.
BACK IN BOSTON!!!
Mit der SilverLine ist es überhaupt kein Problem in die rote Linie an den Harvard Sq umzusteigen und es ist, als ob ich erst vor ein paar Wochen hier gewesen bin.
Im Dorm erkennt mich Tsione daran, dass ich auch im Schlafanzug in der Küche war bei meinem letzten Besuch. Na, das ist doch schon was!
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